BIM revolutioniert auch Standardprojekte

10.10.2024 · Wissenswertes

Building Information Modeling (BIM) ist längst keine Zukunftstechnologie mehr. Im Vergleich zu traditionellen Planungsverfahren bietet BIM zahlreiche Vorteile, welche die Effizienz und Qualität Ihres Bauprojekts deutlich steigern können. Inzwischen wird eine Art Light-Version auch in Standardprojekten eingesetzt.

Ein 3D-Modell, das mehr als Bauabläufe optimiert
BIM begleitet ein Bauwerk über dessen gesamten Lebenszyklus, von der Planung und dem Bau bis zur Nutzung und dem Rückbau. Zur Veranschaulichung dieser Daten nutzt BIM ein digitales, dreidimensionales Gebäudemodell. Ein solches Modell enthält etwa 30-mal mehr Informationen als ein herkömmliches 2D-Projekt. So ermöglicht BIM genauere Mengenermittlungen und Kostenberechnungen. Durch eine bessere Planung und Koordination können Einsatzzeiten auf der Baustelle verkürzt, Ressourcen effizienter eingesetzt sowie der CO2-Ausstoss reduziert werden.

Paradigmenwechsel in der Branche
Zudem ist BIM dank seinen für alle Projektbeteiligten zugänglichen Daten besonders wertvoll für die Kommunikation und Koordination zwischen Architekten, Ingenieuren, ausführenden Firmen und Bauherren. Nicht zuletzt unterstützen BIM-Modelle auch das Facility Management, indem sie nach der Fertigstellung eines Baus als umfassende Informationsquelle für den Betrieb und die Wartung des Gebäudes dienen.

BIM stellt somit einen Paradigmenwechsel in der Bauindustrie dar, indem es die Effizienz und Qualität von Bauprojekten durch eine integrale, digitale Planung, Ausführung und Verwaltung steigert. Gleichzeitig ist der Einstieg in die BIM-Methodik für Unternehmen auch relativ anspruchsvoll, weshalb die Burkhalter Gruppe vermehrt auf einen «BIM Light»-Ansatz setzt.

BIM Light 
In den Unternehmen der Burkhalter Gruppe werden Teile der BIM-Methodik auch bei Standardprojekten eingesetzt. In mehreren Pilotprojekten kamen dabei unter anderem sogenannte CDE-Lösungen zum Einsatz. CDE steht für Common Data Environment und dient als Basis für die Zusammenarbeit in Teams, löst Kommunikations- und Datenmanagementprobleme, ist cloudbasiert und ermöglicht als gemeinsame Datenumgebung allen Beteiligten den Zugriff. Dies ermöglicht den Gesellschaften der Gruppe, sich bereits bei herkömmlichen Projekten optimal auf grössere Projekte vorzubereiten, bei denen BIM verstärkt zum Einsatz kommt.